Den Hund drinnen beschäftigen: einfache Ideen

Den Hund drinnen beschäftigen: einfache Ideen

Ein Regentag, ein Abend ohne lange Runde, ein Hund, der im Wohnzimmer im Kreis läuft: Das kennt jeder. Ein Hund wird auch mit dem Kopf müde, nicht nur mit den Pfoten. Hier sind einfache Ideen ohne teures Zubehör, um ihn drinnen zu beschäftigen.

Warum Beschäftigung genauso wichtig ist wie der Spaziergang

Ein Wohnungshund muss mehrmals am Tag hinaus. Nichts ersetzt die Gassirunden, und unser Ratgeber zur Zahl der Gassirunden eines Wohnungshundes hilft Ihnen, den richtigen Rhythmus zu finden. Aber auch drinnen will er schnüffeln, kauen, suchen und Aufgaben lösen. Finden diese Bedürfnisse kein Ventil, richten sie sich oft auf Kissen, Schuhe oder Bellen.

Der Geruchssinn ist der Schlüssel. Für einen Hund erfordern Schnüffeln und Suchen echte geistige Anstrengung. Eine kurze Suchrunde kann ihn so müde machen wie ein gemütlicher Spaziergang.

Die Schnüffelspiele

Die Suche nach Futterbröckchen

Nehmen Sie einen Teil seiner Tagesration. Zeigen Sie ihm ein Bröckchen, legen Sie es einen Meter entfernt vor seinen Augen ab und sagen Sie „such“. Steigern Sie den Schwierigkeitsgrad nach und nach: hinter ein Stuhlbein, unter ein Kissen, dann in ein anderes Zimmer. Nehmen Sie seine Ration statt zusätzlicher Leckerlis, damit er nicht zunimmt.

Die selbstgemachte Schnüffelmatte

Ein altes Handtuch genügt. Breiten Sie es aus, streuen Sie einige Bröckchen darauf und rollen oder falten Sie es dann ziehharmonikaartig zusammen. Der Hund muss es mit Nase und Pfoten auseinandernehmen. Bleiben Sie die ersten Male daneben, damit er es nicht zerkaut.

Die Überraschungsboxen

Pappkartons, Küchenrollen, Eierkartons: Stecken Sie ein Leckerli hinein, verschließen Sie es kaum und lassen Sie ihn zerreißen. Sammeln Sie die Pappstücke am Ende auf. Verschluckt Ihr Hund, was er zerreißt, wählen Sie ein anderes Spiel.

Die Denkspiele

Das Spiel mit den drei Bechern

Stülpen Sie drei Becher um und verstecken Sie ein Leckerli unter einem davon. Mischen Sie langsam. Ihr Hund zeigt mit Nase oder Pfote den richtigen Becher an, und Sie belohnen ihn. Bewegen Sie die Becher am Anfang gar nicht.

Einen neuen Trick lernen

Fünf Minuten Training pro Tag beschäftigen mehr, als man denkt. Pfötchen geben, sich im Kreis drehen, auf seinen Korb gehen, ein Spielzeug in eine Kiste räumen: Jeder Trick entsteht in kleinen Schritten, mit einem Leckerli oder einem freundlichen Wort bei jedem Erfolg. Beenden Sie die Einheit mit einem Erfolg, bevor er die Lust verliert.

Spielzeug zum Befüllen

Hohle Gummispielzeuge lassen sich mit angefeuchtetem Trockenfutter oder Nassfutter füllen. Nach einigen Stunden im Gefrierfach beschäftigen sie ihn länger. Wählen Sie eine Größe, die zu seinem Kiefer passt und groß genug ist, damit er sie nicht verschlucken kann.

Ein wenig Bewegung, auch auf kleinem Raum

  • Verstecken spielen: Bitten Sie ihn zu warten, verstecken Sie sich in einem anderen Zimmer und rufen Sie ihn dann einmal. Er findet Sie liebend gern.
  • Das Zerrspiel: mit einem Seil, sanft und mit einer klaren Regel. Er lässt los, wenn Sie „aus“ sagen, dann geht das Spiel weiter.
  • Der weiche Ball im Flur: einige Würfe auf einem Boden, der nicht rutscht. Auf versiegeltem Parkett vermeidet ein Teppich das Ausrutschen und schont seine Gelenke.

Denken Sie an die Nachbarn unter Ihnen: Heben Sie sich Rennen und Sprünge für draußen auf, besonders abends.

Ein Beispiel für einen Tag

Morgens eine Gassirunde, dann die Futtersuche zum Frühstück. Mittags ein Spielzeug zum Befüllen, während Sie arbeiten. Abends fünf Minuten Tricks, dann eine Runde Verstecken vor der letzten Gassirunde. Nichts Kompliziertes: Regelmäßigkeit zählt mehr als Dauer.

Auch die Ruhe gehört zum Tag

Ein gut beschäftigter Hund muss sich erholen. Bieten Sie ihm nach einer Spielrunde einen ruhigen Moment an: einen passenden Kauknochen oder einfach seine Liege. Kauen und Lecken beruhigen ihn. Ein erwachsener Hund schläft einen guten Teil des Tages, und diese Ruhe zählt ebenso wie das Spiel.

Die Liege hilft, den Übergang zu markieren. Steht sie abseits des Durchgangs, kehrt Ihr Hund nach dem Spiel lieber dorthin zurück. Unsere Körbe, Hundesofas und Matratzen finden Sie in der Kollektion, ausgewählt, damit sie zu Ihrem Wohnzimmer passen.

Wenn Langeweile etwas anderes verbirgt

Zerstört Ihr Hund etwas, bellt er oder läuft er im Kreis trotz regelmäßiger Gassirunden und Spiele, ist Langeweile vielleicht nicht allein die Ursache. Es kann ein Unwohlsein sein, wenn er allein bleibt: Unser Ratgeber, den Hund ohne Stress allein zu lassen, gibt Ihnen Anregungen. Eine plötzliche Verhaltensänderung verdient einen Tierarztbesuch, um Schmerzen auszuschließen.

Kurz gefasst

  • Schnüffeln macht müde: Verstecken Sie einen Teil seiner Ration, statt alles im Napf zu servieren.
  • Fünf Minuten Lernen pro Tag genügen, um ihn zu beschäftigen und Ihre Bindung zu stärken.
  • Wechseln Sie die Spiele ab und räumen Sie das Spielzeug zwischen den Einheiten weg, damit es reizvoll bleibt.
  • Planen Sie nach dem Spiel eine ruhige Zeit auf einer ruhig gelegenen Liege ein.
  • Ein Verhalten, das sich ohne Grund ändert, melden Sie dem Tierarzt.